Mit einem 5:1-Heimsieg gegen den EC Bregenzerwald schufen sich die Adler eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel am Mittwoch in Dornbirn. Das klare Ergebnis spiegelt den Spielverlauf allerdings nicht ganz wider.

Die Voraussetzung der sogenannten Return-2-Play-Spiele ist klar: Wer sich die drei Punkte schnappen will, sollte sich im Hinspiel eine gute Ausgangsposition schaffen. Genau das ist den Adlern am Samstagabend im Sportpark gegen den EC Bregenzerwald gelungen, auch wenn es lange nicht danach ausgesehen hat. Kitzbühel dominierte zwar das Startdrittel fast nach Belieben, fuhr aber nur mit einem 1:0 in die Kabine. Und selbst diese Führung durch einen – von Philipp Maurer – abgefälschten Schuss war mehr als glücklich. René Huber, der sein Debüt im Tor der Heimmannschaft gab, hatte bis dahin einen sehr ruhigen Abend.

Im Mitteldrittel besannen sich endlich auch die Gäste darauf am Spiel teilzunehmen und plötzlich war die Begegnung völlig offen. Je ein Tor auf beiden Seiten besiegelte den Zwischenstand nach 40 Minuten: 2:1. Groß war der Jubel bei Willi Schröder, dem in seiner zweiten Saison für die Adler endlich sein erster Volltreffer gelang.

Der Schlussabschnitt entwickelte sich zu einem Geduldsspiel für beide Teams: Kitzbühel rannte unermüdlich an, die Wälder versuchten hinten so gut wie möglich dichtzumachen. Und just als sich unter den KEC-Fans schon das Gefühl einstellte, man müsse mit einem knappen Erfolg zufrieden sein, sorgte Philip Putnik in Minute 48 für das erlösende 3:1. Ein Tor, das die Adler beflügelte, denn nur 99 Sekunden später klingelte es wieder: 4:1 durch Pontus Wernerson. Die Draufgabe war Philipp Maurers 5:1 nach einem traumhaften Solo.

„Die ersten zwei Drittel haben wir zwar hart gearbeitet, aber es war nicht unser bestes Eishockey. Wir waren ein bissl nervös und haben die Dinge nicht so umgesetzt, wie wir sie trainiert haben. Im Schlussabschnitt waren wir cleverer und haben die Situationen auch zu Ende gespielt“, sagt Christopher Feix nach Abpfiff. Der Kapitän wirft auch einen Blick voraus: „Das Rückspiel am Mittwoch wird mindestens gleich schwer wie das Hinspiel. Wir wissen, dass Bregenzerwald eine gute, ausgeglichene Mannschaft hat und immer heimstark ist. Wir müssen so auftreten wie am Samstag, um die drei Punkte mitzunehmen.“

So geht es für die Adler weiter:

14.10.: Bregenzerwald – Kitzbühel (Rückspiel)
17.10.: Lustenau – Kitzbühel (Hinspiel)
22.10.: Kitzbühel – Lustenau (Rückspiel)

Text/Bild (c) Kitzbühel Adler / alpinguin