Mit einer 2:4-Niederlage endete das erste Testspiel der Kitzbüheler Adler am Sonntagabend daheim gegen die Juniors aus Salzburg. Trotzdem zeigten sich die Adler nach dem Auftritt voller Biss und Aggressivität vor rund 190 Fans zufrieden.

Die Gäste aus Salzburg zeigten sich zwar läuferisch etwas spritziger, aber über weite Phasen des Spieles lieferten die Adler ihren AHL-Konkurrenten aus der Mozartstadt ein Duell auf Augenhöhe. Zweimal konnte der KEC einen Rückstand ausgleichen, zweimal im Powerplay. Das 1:1 erzielte Mario Ebner, das 2:2 Neuzugang Mikael Johansson. Im Tor stand Dominik Frank, allerdings nicht mehr beim 2:4, das Salzburg ins bereits verlassene Gehäuse erzielte. Den Fans boten beide Teams übrigens nicht nur spielerische Momente, sondern auch ein paar knackige Fights. „Hätten wir die Strafen im Mitteldrittel vermieden, wäre es auch möglich gewesen in Führung zu gehen. Aber es war ok und ein gutes Testspiel,“ bilanzierte Trainer Charles Franzén.

Mit von der Partie gegen die Salzburger war auch der jüngste Neuzugang Philipp Maurer. Der 21-jährige Wiener wechselt von den Steel Wings Linz in die Gamsstadt. Beim Farmteam der Blackwings sorgte der Stürmer letzte Saison für fünf Tore. „Philipp ist ein guter Eisläufer, hat einen guten Schuss und körperliche Präsenz”, sagt der sportliche Leiter Michael Widmoser über den 1,88 Meter großen Philipp Maurer, der ursprünglich aus der Nachwuchsschule der Vienna Capitals stammt: „Er ist ein junger Spieler, der sich bei uns in Kitzbühel weiterentwickeln kann”, ist Michael Widmoser zuversichtlich.

Weiter geht es für die Adler bereits am kommenden Donnerstag zum nächsten Test in die Würth-Arena nach Neumarkt in Südtirol. Dort geht es um 19.30 Uhr gegen die Unterland Cavaliers. Am 12. September folgt das „Rückspiel“ in Salzburg und am 17. September um 18 Uhr gastiert der KAC II in Kitzbühel.

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