1:3 unterliegen die Kitzbüheler Adler in Lustenau und ärgern sich, denn in der Rheinhalle war viel mehr drinnen. Am Donnerstag muss in Kitzbühel zumindest ein Zwei-Tore-Rückstand egalisiert werden.

Das Positive gleich zu Beginn: Eine 1:3-Auswärtsniederlage ist für das Rückspiel noch immer eine gute Ausgangsposition. Immerhin haben die Adler heuer daheim in zwei Spielen bereits neun Treffer erzielt und nur vier einstecken müssen. In Lustenau war am Samstagabend allerdings viel mehr drinnen. Im Startdrittel war Kitzbühel spielbestimmend, wenn auch die großen Chancen fehlten. Lustenau kam nur zweimal gefährlich vors Tor, nutzte aber seine Chance und ging in Minute 18 glücklich in Führung.

Als der zweite Abschnitt erst 49 Sekunden jung war, stand es schon 2:0 und die Hausherren übernahmen das Kommando. Zumindest so lange, bis Patrick Bolterle ein sehenswertes Solo mit dem Anschlusstreffer abschloss. Die Assists in Minute 31 gingen auf die Konten von Josi Riener und Goalie Dominik Frank.

Im dritten Drittel traten die Adler neuerlich dominant auf und waren dem 2:2 fast durchwegs näher als die Löwen dem 3:1. Aber entweder wurden gute Chancen nicht genützt oder es rettete der blendend aufgelegte Lukas Reihs im Kasten der Vorarlberger. Cooler war hingegen Lustenau: Ein Fehler in Kitzbühels Aufbau in Minute 56 führte zum 3:1.

„Die Niederlage war sehr vermeidbar, aber wie es im Sport halt leider so ist: Die Tore, die man nicht schießt, bekommt man”, resümiert Verteidiger Gert Karitnig, der selbst einen Sitzer ausgelassen hat. Aber noch ist nichts passiert: „In Kitzbühel wollen wir den Spieß umdrehen und unsere Chancen auch nutzen”, ist Gert Karitnig optimistisch.

Anpfiff am Donnerstag: 19.30 Uhr.

Text/Bild: EC Kitzbühel / alpinguin