Der Schwede Jocke Andersson bleibt auch die nächsten zwei Jahre Head-Coach der Kitz Hockey Youngsters.

Weichenstellung beginnt stets bei den Kindern und daher gilt die erste Vertragsverlängerung beim EC Kitzbühel Youngsters-Coach Jocke Andersson. Der Schwede stieß im Vorjahr zu den Adlern und nun wurde sein Kontrakt um zwei weitere Saisonen (bis 2023) verlängert. Nachwuchsleiter Gerhard Eilenberger ist angesichts der Einigung und der Laufzeit sichtlich glücklich:

„Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, nachdem wir mit Jocke den Vertrag als Nachwuchs-Headcoach für die nächsten zwei Jahre besiegelt hatten.“ Gerhard Eilenberger begründet den Schritt: „Zum einen hat Jocke durch die Corona-Beschränkungen in einer äußerst schwierigen Saison bewiesen, flexibel und innovativ zu sein. Zum anderen ist seine menschliche und fachliche Kompetenz unbestritten.“

Jocke Andersson habe Ideen für die Zukunft, um das Kitzbüheler Nachwuchs-Eishockey wieder an die Spitze zu bringen, „die einfach begeisternd und revolutionär sind“, sagt Gerhard Eilenberger, der auch betont, wie wichtig Kontinuität für Kinder und Eltern seien: „Deshalb freut es den gesamten Vorstand und mich als Nachwuchsleiter Jocke Andersson zwei Jahre und länger an den Verein zu binden.“

Die Freude beruht auf Gegenseitigkeit: „Es ist eine Ehre für mich, dass ich diese Chance bekomme“, sagt der Youngsters-Coach und blickt auf die letzten Monate zurück: „Wir haben im Hinblick auf die eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten ein sehr hartes Jahr hinter uns, um die Begeisterung für unseren Nachwuchs hochzuhalten. Aber wir haben unser Bestes gegeben, um alles, was noch möglich war, auch möglich zu machen – vom Outdoor-Training in St. Johann und St. Ulrich bis hin zum Online-Training via Zoom. Auf diesem Wege möchte ich mich auch für die super Zusammenarbeit mit den Vereinen in St. Johann, St. Ulrich und Kufstein bedanken“, sagt Jocke Andersson und gibt einen kleinen Ausblick auf die nächsten Wochen: „Ich möchte weiterhin zeigen, was mit und in Kitzbühel möglich ist und ich glaube, das ist eine ganze Menge! Als wir 2020 losgelegt haben, hat es in den ersten Monaten 80 Prozent mehr Anfänger gegeben! In den nächsten Wochen und Monaten ist es unser Ziel, sie zurückzuholen. Weiters wollen wir unsere Professionalität in Sachen Training und Organisation ebenso erhöhen wie das Family-Feeling bei den Adlern.“

Text/Bild: alpinguin