Bär bleibt ein Hai

Seitdem er mit dem Eishockey begonnen hat, ist Lukas Bär ein „Hai“. Er durchlief bei den Haien alle Nachwuchsmannschaften und wurde auch Jugend-Nationalspieler. Nun hat der Verteidiger seinen Vertrag verlängert und geht schon in seine fünfte Saison mit der Innsbrucker Kampfmannschaft.  Damit ist er mit seinen gerade mal 23 Jahren schon fast ein Routinier.

Für das Social Media Team des HCI stand Lukas Bär für einige Fragen zur Verfügung: 

Lukas, du gehst jetzt schon in deine fünfte Saison in der ICEHL (vormals EBEL). Spürst du schon die 170 Spiele auf deinem Rücken? 
Lukas: Noch spüre ich sie nicht nein. Wäre jetzt mit 23 Jahren auch etwas unvorteilhaft. Ich fühle mich fit und hoffe natürlich noch auf viele weitere Spiele im Dress der „Haie“.

Wie bist du mit deiner Verletzung und den Folgen zu Beginn der letzten Saison umgegangen bzw wie war der Weg zurück? 
Lukas: Es war keine einfache Situation für mich, da es meine erste größere Verletzung war. Der Zeitpunkt der Verletzung war kein guter, da ich erst mitten unter der Saison fit geworden bin und keine richtige Vorbereitungszeit hatte sondern sofort in den Spielbetrieb einsteigen musste. Der Weg zurück nach einer Verletzung ist immer schwer. Wenn man hart arbeitet kann es aber gut funktionieren und ich glaube das war bei mir der Schlüssel.

Was sagst du dazu, dass der HCI inkl. der Punkte in der Zwischenrunde eigentlich auf Platz 8 gewesen wäre letztes Jahr, wenn es keinen Pointcut gegeben hätte?
Lukas: Im Nachhinein natürlich bitter, wir hätten uns das Playoff denke ich verdient. Wie wir wissen, hat mit diesem Modus jeder noch die Chance ins Playoff zu kommen egal wie gut oder schlecht man im Grunddurchgang gespielt hat. Deshalb hoffe ich persönlich, dass sich der Modus zumindest etwas ändert und die Mannschaften die über die ganze Saison hinweg besser platziert waren auch in die Finalrunde kommen können.

Wie läuft dein Sommer so? Wir haben gehört du machst neben dem Training eine Ausbildung? 
Lukas: Der Sommer läuft gut, wir haben bereits mit dem Sommertraining begonnen und sind auch schon einmal pro Woche am Eis. Da man im Sommer auch viel Freizeit hat, habe ich mich dazu entschieden eine Ausbildung zum Immobilienmakler zu machen, um so die Zeit sinnvoll zu nutzen.

Als einer der dienstälteren Spieler im Team hast du ja schon viel miterlebt. Wie siehst du die Entwicklung in der Mannschaft? 
Lukas: Die Entwicklung ist sehr positiv, die Mannschaft hat sich im letzten Jahr schon deutlich verjüngert und die Chemie in der Kabine war von Anfang an sehr gut. Viele junge Spieler haben nun die Chance sich im Sommer beim Eistraining zu beweisen, das gab es so auch noch nie. Ich glaube das zeigt schon ganz gut wohin die Zukunft führt.

Was sind deine persönlichen Ziele für das nächste Jahr und welche Ziele hast du mit der Mannschaft? 
Lukas: Die Ziele sind glaube ich jedes Jahr recht ähnlich. Ich will mich selbst natürlich weiterentwickeln und den nächsten Schritt machen. Weiters hoffe ich auf eine verletzungsfreie Spielzeit und das erreichen der Playoffs mit dem Team der nächsten Saison.

Text: HC TWK Innsbruck
Foto: Mario Flöck