In Zeiten wie diesen müssen fast alle Teams Ausfälle verkraften. Bei den Haien ist das nicht anders. Coach Mitch O’Keefe muss gegen den KAC unter anderem auf den US-Amerikaner Max Gerlach sowie die beiden Verteidiger Lukas Bär und Jakob Wetzelsberger verzichten.

Dafür ist der lange verletzt gewesene Kanadier Kevin Tansey zum ersten Mal in der Liga für die Innsbrucker im Einsatz.

Haie mit Startschwierigkeiten

Im ersten Drittel ist den Haien die fast einmonatige Wettkampfpause anzumerken. Der KAC, der seit Wiederbeginn der Liga bereits zwei Spiele in den Beinen hat, kommt zu den klareren Torchancen, finden aber zunächst immer wieder in HCI-Goalie Tom McCollum ihren Meister.
In der 11. Minute sieht der US-Amerikaner dann aber unglücklich aus. Der KAC im Powerplay, Manuel Geier bringt die Scheibe aufs Tor, und die findet irgendwie den Weg an McCollum vorbei ins Tor – 0:1.
Die Tiroler versuchen zurückzuschlagen, große Chancen bleiben allerdings vorerst aus.

Haie werden stärker

Im zweiten Drittel werden die Haie dann aktiver, nehmen das Heft in die Hand. Die großen Möglichkeiten hat aber weiter der KAC. So zieht etwa Thomas Hundertpfund in Unterzahl alleine auf Tom McCollum zu, der US-Amerikaner bewahrt die Tiroler aber vor einem höheren Rückstand. So geht es nach 40 Minuten weiter mit 0:1 in die Kabine.

Im Schlussabschnitt übernehmen die Haie dann endgültig das Kommando, und kommen in der 42. Minute im Powerplay durch Deven Sideroff zum verdienten Ausgleich. Jetzt ist die Partie ein offener Schlagabtausch, beide Teams kommen zu Chancen auf die Führung.
Die gelingt schließlich den Klagenfurtern. Knapp fünf Minuten vor Schluss trifft KAC-Stürmer Nick Petersen aus einem Gestocher zum 2:1. Die Schlussoffensive der Haie bleibt unbelohnt, der KAC bringt den Vorsprung über die Zeit.

Bereits morgen Dienstag steht für den HC TIWAG Innsbruck die nächste Heimpartie auf dem Programm. Gegner in der TIWAG Arena der Tabellenführer, die Moser Medical Graz99ers.

HC TIWAG Innsbruck – Die Haie – EC-KAC 1:2 (0:1, 0:0, 1:1)
Tore: Sideroff 43./PP1 bzw: M. Geier 11./PP1, Petersen 56.
Strafminuten: 10 bzw. 16

Text/Bild: HC TWK Innsbruck