Zum ersten Mal in der AHL-Geschichte kehrten die Adler mit einer Niederlage aus Gröden zurück. Beim 0:4 war man ohne Chance auf Punkte. Am Donnerstag gastiert Sterzing im Sportpark.

Der Start in Wolkenstein, wo sich das Eisstadion Pranives des HC Gröden befindet, war besser als am Donnerstag in Cortina, denn es gab keine kalte Dusche nach wenigen Sekunden. Und dabei fanden die Hausherren in der ersten Minute gleich zwei hervorragende Einschussmöglichkeiten vor, aber Adler-Goalie Dominik Frank war auf dem Posten. Gröden ließ aber nicht locker – im Gegenteil: Es war zu jeder Phase des Spiels offensichtlich, dass die Südtiroler verbissen um den Einzug in die Pre-Play-offs kämpfen. In Minute 7 stellten sie verdient auf 1:0 und erhöhten in Minute 13 im Powerplay mit „Tic-tac-toe“ auf 2:0.

Das Bild änderte sich auch im zweiten Abschnitt nicht: Gröden agiert, Kitzbühel reagiert. Als es kurz nach der Halbzeit innerhalb von 71 Sekunden 4:0 stand, war die Partie entschieden. Nach dem zweiten Drittel lautete die Schussstatistik 40:20.

Die letzten 20 Minuten konnten die Adler die Partie offener gestalten, ohne aber für die ganz große Gefahr vor dem Tor von Jacob Smith zu sorgen, der sich letztendlich über ein Shutout freuen durfte. Für den EC Kitzbühel war es die erste Niederlage gegen Gröden seit dem 26. Oktober 2016.

„Gröden hat verdient gewonnen. Sie waren schneller, cleverer und besser in den Zweikämpfen. Sie haben als Team im Kampf um die Pre-Play-offs alles gegeben“, bilanzierte Adler-Kapitän Christopher Feix.

Vier Spiele folgen noch für den EC Kitzbühel, ehe die Saison frühzeitig – sprich nach dem Grunddurchgang – zu Ende ist. Am Donnerstag gastieren die Sterzing Broncos im Sportpark und valcome.tv streamt ab 19.20 Uhr live.

Text/Bild: alpinguin