Eishockey steht im Tiroler Oberland in der kommenden Saison unter keinem guten Stern.

Nachdem die Zugspitz Scorpions der Spielgemeinschaft Ehrwald/Imst erst für die neuformierte Tiroler Landesliga genannt hatte, mussten die Oberländer die Meldung zurück nehmen und werden in der Gebietsliga antreten. Grund dafür vor allem der kleine Mannschaftskader. „Die einen mögen nicht mehr, andere sind abgewandert und zwei Stützen der Ehrwalder Mannschaft sind im Ausland und stehen erst spät in der Saison wieder zur Verfügung“, so die Analyse vor der Saison aus Ehrwald. Dem noch nicht genug, hat es nun auch noch zwei Spieler vom Stammteam erwischt, welche verletzungsbedingt längerfristig ausfallen werden. „Das schaut nicht gut aus für die Spielgemeinschaft Ehrwald/Imst.
Lange wurde herum diskutiert in welcher Liga man spielen soll. Schlussendlich hat man sich für die untere Spielklasse entschieden“, so die Entscheidung der Zugspitz Scorpions.

Aber auch in der Gebietsliga fehlen den Scorpions die Spieler und es wird nicht leicht werden. Spielertrainer Philip Schneeberger muss nun mit dem verbleibenden Rest die Saison bestreiten: „Wir müssen mit den Burschen spielen, die weiter zur Mannschaft stehen. Ich werde versuchen aus dieser Schrumpfmannschaft das Beste heraus zu holen. Leicht wird es nicht mit gerade einmal zweieinhalb Linien, aber wir werden kämpfen“, so Schneeberger, den es bei einem der ersten Trainings in Telfs nun ebenfalls erwischt hat und sich bereits einer Schulteroperation unterzogen hat. Ebenfalls noch unters Messer muss Max Weber – er hat sich beim Tennisspielen ebenfalls eine Schulterluxation zugezogen. Physiotherapeut Maximilian Pall, Leiter der RehaClinic Imst, ist damit schon vor dem ersten Bully zur neuen Saison im Großeinsatz und gefordert.

Bis zum Saisonauftakt Anfang November sind noch ein paar Wochen und die Spg Imst/Ehrwald ist gerade in dieser Saison auf jeden Spieler angewiesen. Das erste Spiel in der Gebietsliga bestreiten die Scorpions auswärts bei Kufstein II.