Im Heimspiel gegen die Wildcats aus Lustenau mussten sich die Innsbrucker Hockeydamen mit 1:2 geschlagen geben.

Durch den starken Reiseverkehr und einen Unfall im Arlbergtunnel begann das letzte Spiel im Jahr 2019 mit 15 minütiger Verspätung. Die Angels, die diesmal auf einige Stammspielerinnen verzichten mussten, begannen eher verhalten und ließen den Gästen aus Lustenau sehr viel Platz. So stand es nach knapp sechs Spielminuten bereits 0:2. Die Red Angels schafften es im ersten Drittel nicht wirklich Akzente zu setzen. Danach passierte in Drittel eins nichts mehr und die Teams gingen mit diesem Spielstand zum ersten Mal in die Kabinen.

Das zweite Drittel zeigte ein ähnliches Bild wobei die Gastgeberinnen aus Innsbruck deutlich näher dran waren als noch in Durchgang eins. Es fielen in den 20 Minuten keine weiteren Tore, daher war der Zwischenstand auch nach 40 gespielten Minuten noch 0:2.

Im dritten Drittel wollten die Angels noch einmal alles geben und die Partie noch zu ihren Gunsten drehen. Schon in der 42. Minute konnte Laura Zingerle durch einen Schlagschuss den Anschlusstreffer erzielen. Elf Minuten vor Spielende verletzte sich die wieder für die Angels im Einsatz stehende junge Torhüterin Leonie Eder leider und musste das Eis verlassen. Sie wurde von Backup Goalie Johanna Mühlegger ersetzt. Zwei Minuten vor der Schlusssirene musste eine Lustenauerin noch auf die Strafbank, worauf Angels Coach Matthias Plattner seine Torhüterin für eine sechste Feldspielerin vom Eis nahm. Doch leider änderte auch dies nichts mehr an der Niederlage.

Die Red Angels legen jetzt eine Pause bis am 18. Jänner ein. Einige Spielerinnen stehen jedoch bei den World Winter Masters Games vom 10. – 12. Jänner im Einsatz.

Text/Bild © Red Angels Innsbruck