Nicht nur die Coronakrise hat in diesem Sommer dem Tiroler Eishockey zu schaffen gemacht – auch die Verantwortlichen der einzelnen Vereine bereitete Sorgen.

So äußerten die einzelnen Vereine im Vorfeld ihre Wünsche und Begehrlichkeiten für die neue Spielzeit. Doch schnell wurde klar, dass diese abzudecken, ein Ding des Unmöglichen wird. „Dem Vorgehen einiger Vereine, welche sich aussuchen und richten können, in welcher Liga gespielt werden will, muss zukünftig eine klare Absage erteilt werden“, so die Aussage der Verantwortlichen des EHC Kundl. Dazu auch mittlerweile auch das Präsidium des Tiroler Eishockeyverbandes ein Machtwort gesprochen und beschlossen, dass der Sieger in der Landesliga in die nächst höhere Liga aufsteigen muss bzw. soll.

Über den Sommer wurde nun in mehreren Videositzungen an der neuen Meisterschaft „gebastelt“. So wird es ab Oktober „wieder“ eine neue Liga geben und in der Superliga werden die vier Topteams (Hohenems, Wattens, Kufstein und Kundl) in einem spannenden Grunddurchgang mit anschließendem Play-off um den Titel kämpfen. Die Nichttiroler bzw. Nichtvorarlberger Regelung wird beibehalten und der Start in die neue Saison ist für Mitte Oktober vorgesehen.

Für die restlichen Teams wird die Tiroler Landesliga ein Umfeld bieten um den Titel auszuspielen.