Am Dienstagabend trafen sich im Sportpark zwei Teams auf Augenhöhe und lieferten sich einen intensiven Kampf. Das bessere Ende hatten allerdings die Gäste für sich. Bregenzerwald fuhr in Kitzbühel einen 3:1-Sieg ein.

Dass Kitzbühel und Bregenzerwald in der Tabelle – vor dem Duell – nur durch zwei Punkte getrennt waren, wurde gleich nach dem Eröffnungsbully sichtbar. Hier trafen sich zwei Teams auf Augenhöhe. Das Spiel wogte stets hin und her, jeder kam zu guten Chancen und jeder warf sich auch körperlich in den Fight. Viele Checks wurden fertig gefahren, dennoch blieb das Spiel stets fair. Der einzige Unterschied an diesem Abend: Die Wälder sind ein Team, das seit einem Monat einen Lauf hat. Die Adler hadern unterdessen zuletzt mit dem Abschluss – nicht nur Philipp Maurer, der allein vor Karlo Skec vergab. Julian Metzler hingegen nützte seine Chance und brachte den Gästen die knappe Drittelführung.

Drittel zwei begann nicht nur mit einem Powerplay der Adler, sondern auch mit einem Paukenschlag, denn nach 32 Sekunden drehte Fabian Ranftl jubelnd ab. Der Wiener hatte – bestens bedient von den beiden Philipps (Maurer und Putnik) – eben seinen dritten Treffer in den letzten zwei Spielen erzielt. Das war gleichzeitig der Auftakt zu einem höchst unterhaltsamen, flotten Drittel mit abermals Chancen auf beiden Seiten, aber einem kleinen Übergewicht der Heimischen. Allerdings wurden nicht nur gute Sitzer ausgelassen, sondern auch Überzahlspiele. Die Wälder hingegen fanden im 2. Drittel in René Huber ihren Meister.

Ganz ähnlich das Bild im Schlussabschnitt: Die Adler wollten endlich in Führung gehen, nur hielt sich der Puck so gar nicht an die Absichten der Spieler. Entweder schrammte er knapp an der Torlinie vorbei oder man blieb im Abschluss zu unpräzise – sowohl beim letzten Pass also auch bei den Schüssen. Kaltschnäuziger hingegen die Wälder: Sie stellten zwischen Minute 46 und 48 auf 1:3 und fuhren letztendlich zwar einen knappen, aber nicht unverdienten Sieg ein. Bregenzerwald war an diesem Abend einfach konkreter und abgebrühter.

Pontus Wernerson meinte nach Abpfiff: „Wir haben genügend Chancen vorgefunden, konnten die Scheibe aber nur einmal im Tor unterbringen. Wir können viel besser spielen. Und bis zum nächsten Mal sollten wir uns in allem verbessern: Pass-Spiel, Zweikämpfe, Schüsse und vor allem im Abschluss. Nächste Runde müssen wir zurückschlagen.”

Zeit haben die Adler bis kommenden Dienstag, wenn der KAC II in Kitzbühel gastiert. Gegen die Klagenfurter hat man erst am 26. November auswärts 4:2 gewinnen können.

Text/Bild: alpinguin