Die Spielgemeinschaft Imst/Ehrwald bezwang in einem wahren Eishockey-Krimi im Wattener Alpenstadion die zweite Mannschaft der Penguins knapp mit 6:5.

Unmittelbar nach dem Anpfiff kam es gleich knüppeldick für die Spielgemeinschaft Ehrwald/Imst. Die SPG-Cracks wurden von den Penguins kalt erwischt und bereits in der 20 Sekunde netzte Mathias Kastner zum 1:0 für die Hausherren ein. Es dauerte bis zur 12. Minute ehe Michael Knabl der Ausgleich gelingt. Knapp vor Drittelende war es dann wieder Kastner, der seine Crew neuerlich in Führung brachte.

Das zweite Drittel begann ähnlich wie das erste – schon nach vier Minuten netzte Mario Hager zum 3:1 für die Heimmannschaft ein. Ein eindeutiges Torraumabseits, der Schiri hätte den Treffer nicht geben dürfen. Darüber waren sich die SPG-Fans einig. Aber was solls, so ist Eishockey. Die Antwort der SPG-Truppe, ein herrlicher Doppelschlag: einmal ist es Marco Wilhelm und kurz danach zog Julian Holzer voll durch. Zwei im gegnerischen Tor versenkte Scheiben und die Welt sah gleich ganz anders aus. 3:3, der verdiente Ausgleich war geschafft. Doch dann ist es Gino Kaufmann, der neuerlich die Wattener in Führung schoß. Mit 4:3 für die Penguins ging es zum zweiten Mal in die Teepause.
 
Zu Beginn des Schlussdrittels war es abermals Gino Kaufmann der den zwei-Tore-Vorsprung der Wattener fixiert. Die Scorpions steckten aber nicht auf. Ganz im Gegenteil. Postwendend brachte Julian Holzer seine Truppe auf 4:5 heran. Und dann der finale Doppelschlag der Scorpions: Verteidiger Peter Gabriel glich zum 5:5 aus und eine Minute später setzte Spielertrainer Philip Schneeberger noch einen drauf und es stand 6:5. Es war ein spannendes Spiel, in dem die SPG-Cracks einmal mehr ihr Kämpferherz bewiesen haben. Der Kampfgeist der Spielgemeinschaft Ehrwald/Imst wurde schlussendlich auch belohnt. „Es war ein knapper, aber wichtiger Auswärtssieg im laufenden Grunddurchgang“, so der Tenor der Gäste.

Text/Bild: ZSC – Günther Weber