Vor über 600 Zuschauern war die VEU Feldkirch, die in dieser Woche die Nennung für die nächstjährige EBEL Saison abgab, zu Gast im Sportpart Kitzbühel.

Die VEU startete dementsprechend motiviert in das Spiel. Bereits nach 78 Sekunden wurde eine 2+2 Minuten Strafe gegen Kitzbühel ausgesprochen. 125 Sekunden später folgte die nächst 2+2 Minuten Strafe. Die Adler waren nun für 115 Sekunden mit zwei Mann in Unterzahl. Dank tollem Einsatz, einem sensationell aufgelegten Ty Rimmer und auch dem Glück des Tüchtigen (Stangenschuss der Vorarlberger) überstanden die Hausherren diese kritische Phase (insgesamt über 6 Minuten in Folge in Unterzahl) unbeschadet. Nach einem Havlik Konter aus dem eigenen Drittel und anschließendem Querpass scheiterte Henrik Hochfilzer am gegnerischen Torhüter. In der 13. Minute die nächste Strafe gegen Kitzbühel. Diesmal gab es „nur“ zwei Minuten. Dieses Unterzahlspiel „nutzten“ die Adler zum Führungstreffer. Nach Zuspiel von David Lidström startete Adam Havlik einen Sololauf. Sein Querpass fand Peter Lenes, der den Puck über den Schoner des Torhüters ins Tor schoss. Die VEU war weiterhin spielbestimmend. Doch trotz 21 Torschüssen hielten Ty Rimmer und seine Vorderleute die 0. 
In der 23. Minute konnte sich Ty Rimmer drei Mal innerhalb von Sekunden auszeichnen und Schüsse aus kürzester Distanz abwehren. Eine Minute später ein weiterer Konter über Adam Havlik. Henrik Hochfilzer scheitert jedoch am Torhüter. In der 26. Minute war es dann jedoch soweit. David Lidström zieht von der blauen Linie ab. Der Puck landet bei Peter Lenes, der den am langen Eck frei stehenden Henrik Hochfilzer bedient. Henrik legt sich die Scheibe noch zurecht und trifft aus spitzem Winkel zum 2:0. Drei Minuten später fiel bereits der nächste Treffer. Nach einem Schuss von Adam Havlik, den der Goalie nicht bändigen kann, steht ECK Kapitän Peter Lenes goldrichtig und staubt zum 3:0 ab. In der 36. Minute verspringt die Scheibe im Tiroler Verteidigungsdrittel unglücklich. Kevin Puschnik kam dadurch alleine vor dem Tor an den Puck scheiterte jedoch an Ty Rimmer. In den letzten Sekunden des zweiten Drittels hatten die Adler nochmals die große Chance die Führung auszubauen. Peter Lenes scheitert zuerst an der Latte. In weiterer Folge kommt Henrik Hochfilzer alleine vor dem Tor an den Puck, der Goalie liegt bereits am Boden. Henrik wird jedoch gefoult und somit am Abschluss gehindert, einzig der Pfiff der Schiedsrichter blieb aus. Somit wurden bei einer 3:0 Führung zum zweiten Mal die Seiten gewechselt. 

Im letzten Abschnitt wollten es die Gäste noch einmal wissen. Die VEU stürmte unermüdlich auf das Adler Tor zu. Die Kitzbüheler Mannschaft setzte jedoch die von Coach Tomas Martinec vorgegebenen taktischen Vorgaben bedingungslos um und setzen mit gefährlichen Kontern immer wieder Ausrufezeichen. So auch in der 51. Minute. Über Thomas Mader kommt der Puck zu Niklas Maurer. Der spielt auf Patrick Bolterle, der zunächst am Feldkircher Schlussmann scheiterte. Aus dem darauf folgenden Gestocher konnte Patrick Bolterle jedoch das 4:0 erzielen. Auch weitere Versuche der Gäste brachten keinen zählbaren Erfolg. Ty Rimmer war an diesem Abend nicht zu überwinden. Somit blieb es beim 4:0 Heimerfolg über die VEU, der zugleich der erste Sieg im Sportpark über Feldkirch war. Nun wurden alle drei Vorarlberger Großclubs in Serie im Sportpark besiegt.

Auf der anschließenden Pressekonferenz glänzten die Feldkircher durch Abwesenheit. Die Einladung, daran teilzunehmen, schlugen sie bereits zum zweiten Mal in dieser Saison aus. Hier ist wohl noch einiges an Arbeit erforderlich um EBEL tauglich zu werden.
Tomas Martinec zum Spiel: „Die Mannschaft hat gezeigt wie gut sie spielen kann. Die Jungs setzen die Vorgaben immer besser um. Morgen werden wir trainieren um für das nächste Spiel am Donnerstag in Ritter gerüstet zu sein.“

Foto (c) EC „Die Adler“ Kitzbühel